
true luxury
Nessonvaux Belgien, 2003
Mit Maureen Kok (NL) während eines zweiwöchigen Arbeitsaufenthaltes in Belgien entwickelte gemeinsame Arbeitsstrategie bezüglich der vorgefundenen Räume und Orte.
Ziel war es nicht sichtbare Räume sichtbar zu machen, wobei die gemeinsame Faszination in einer minimalen Bearbeitung, d.h.
in minimalen Eingriffen bestand. Selbst das bloße Aufschließen einer zuvor geschlossenen Tür wurde als bewusster Akt des Öffnens und durch diese Sensibilisierung für das Öffnen von Räumen an sich, zu einer künstlerischen Haltung und Handlung.
basement
mit Maureen Kok (NL)
Handlauf, Putz, Farbe, Licht, Spiegel, Fenster, polierte Nägel
In einem alten Steinhaus den nicht renovierten verstaubten Keller ausgeräumt und gekehrt. Die hinterste, dunkelste, unbegehbare Ecke unter der Treppe renoviert und beleuchtet.
Im Gang einen Handlauf entsprechend des dahinterliegenden Treppenverlaufs angebracht, seiner ursprünglichen Funktion nicht mehr entsprechend.
Im Kellerraum gefundene Nägel poliert und in vorhandene Löcher in der Wand gesteckt. Wie Spiegel reflektieren sie das wenige Licht, blitzen je nach Standpunkt im Raum auf. Einen vorhandener Spiegel auf dem Boden gelegt – er setzt den Raum nach unten fort.